Footballgame, Savannah und mein 1. Fazit

Hey,

es gibt mal wieder etwas zu erzählen. Donnerstag war Gameday, das bedeutete Pep Rally und ersten Football Homegame. Pep Rally ist schwer zu beschreiben, jedenfalls hat jeder Jahrgang seine eigene Farbe gehabt. Juniors waren rot und so haben sich die meisten in den entsprechenden Farben angezogen. Jede Unterrichtsstunde wurde einbisschen verkürzt, sodass wir alle etwa ne halbe Stunde vor Schulschluss in die Turnhalle gegangen sind, wo dann das Footballteam noch mal ordenlich angefeuert wurde. Hat sich zum ersten Mal richtig nach dem amerikanischen School Spirit angefüllt 🙂 Direkt danach bin ich zu Susannah gegangen, mit noch einer anderen Freundin, Anna und haben erstmal bisschen gechillt und dann bei Chick-fil-A mit Sophia was gegessen. Chick-fil-a ist hier ne ziemlich beliebte Fastfoodkette (McDonalds ist hier sowas von out) Jedenfalls sind wir nach unserem kleinen Snack zum Footballgame gefahren, was sogar schon einbisschen angefangen hatte. Anfangs wars ehrlich gesagt bisschen langweilig. Football ist wirklich nicht der spannenste Sport. Die ganzen Spieler stehen entweder rum oder liegen aufm Boden, aber ich schätze bisschen mehr Aktion gibt es wohl beim professionelen Football.
Zu erst saßen wir 4 auch etwas abseits von den anderen Schüler, was wahrscheinlich auch den Spaßfaktor gehemmt hat. Später sind wir dann rüber zu den anderen und hatten dann richtig viel Spaß. Haben ordentlich angefeuert, wobei wir nur einen Touchdown erzielt haben und damit 6:45 verloren haben, aber was solls.


Am nächsten Tag wurde ich dann von Kyle und Lori von der Schule abgeholt, weil wir direkt nach Savannah gefahren sind. Savannah ist eine Stadt an der Küste von Georgia. Ist sowas wie ne Touristenstadt für die Amerikaner. Und es hat sich tatsächlich wie Urlaub abgefühlt, wobei wir nur 2 1/2 h Auto gefahren sind. Waren dann bis Sonntag Nachmittag dort und hatten ein schöne Zeit 🙂

Mein 1. Fazit über mein Austauschjahr:
Es ist anders als ich es erwartet habe! Die Sachen die ich dachte die mir etwas schwerer fallen würden, sind plötzlich ziemlich einfach und die Dinge die ich dachte die mir leicht fallen würde, sind schwerer als gedacht. Und die Dinge auf die ich mich gefreut habe, sind plötzlich gar nicht mehr so toll.
Ich hätte nie gedacht, das ich mich schon nach nur wenigen Tagen oder gar Stunden so wohl hier in meinem neuen zu Hause mit Kyle und Lor fühlen würde. Ich hätte nie gedacht, das ich schon paar Leute meine Freunde nennen kann und sogar schon außerhalb der Schule was mit denen mache. Ich finde ich hab echt riesiges Glück damit. Gleichzeitig bin ich aber auch enttäuscht von der Schule, die leider weniger cool ist und schwerer als gedacht.
Aber im großen und Ganzen bin ich glücklich 🙂 Und das ist die Hauptsache!

Für alle die interessiert sind, wie mein High School Leben so aussieht hab ich ein kleines Video zusammen geschnitten. Ich hoffe es ist nicht zu schlecht geworden.
https://vimeo.com/48756919

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