Vom Entschluss zum Stipendium

Hey,

Nachdem ich mich „entschlossen“ hatte, folgte ein recht unentschlossenes Jahr. Ständig fragte ich mich, ob ich denn selbstbewusst genug sei um in einem fremden Land neue Leute kennen zu lernen und in einer fremden Familie zu leben. Und natürlich liest und hört man auch von schlechten Erfahrungen, was mich natürlich nicht bestärkte. So schaute ich mir unzählige Videotagebücher auf Youtube an, las Blog, meldete mich in einem Forum für Austauschschüler an und nervte Familie und Freunde stundenlang.
Schluss endlich entschied ich mich wirklich für ein Jahr USA (natürlich kam trotzdem zwischenzeitlich immer wieder die Unsicherheit). Ich fing an mich über Organisationen schlau zu machen. Auch dazu nutzte ich das liebe Internet. Ayusa erweckte meine Aufmerksamkeit durch den Videoblog von Luca. Vielleicht sind ja auch andere schon mal darauf gestoßen. Außerdem ersteigerte ich mir das „Handbuch Fernweh“ (empfehlenswert, wenn auch nicht mehr ganz aktuell). Es war wirklich hilfreich bei der Suche nach der richtigen Organisation. Nach meinen eigenen Kriterien filterte ich meine Favoriten heraus. Darunter auch Ayusa. Ich entschloss mich für sie, wegen einem guten Bauchgefühl und dem preislich nicht allzu teuren New-York Programm.

Nach langem Warten konnte ich mich im Mai 2011 schließlich bewerben. Jedoch hatte ich mich aber erst mit einer normalen Kurzbewerbung beworben,wenig später und nach einigen Gesprächen mit Ayusa-Mitarbeitern bewarb ich mich dann doch für ein Leistungsstipendium. Das Ausfüllen der richtigen Application dauerte dann zwar einbisschen, war aber ertragbar. Und wieder folgte das Warten. An Halloween war dann endlich der Stipendientag. Er hat echt Spaß gemacht. Ich hab einige nette Leute kennengelernt. Das Auswahlgespräch, vor dem ich so Angst hatte, entpuppte sich als ein entspanntes Gespräch und der SLEP-Test war dann teilweise doch schwieriger als gedacht, aber ich hab ihn bestanden.

Im Dezember bekam ich den Brief. Ich hab ein Stipendium bekommen!!! 🙂
Ich hab mich echt RIESIG gefreut. Und dann fing das Warten auf die Gastfamilie an…

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