Flug Information

Hey,

ich hab heute eine E-Mail von Kyle (Gastvater) bekommen, indem er mir meine Flug Information gegeben hat. Also es ist scheinbar wirklich nur eine Information, weil ich eigentlich die richtigen Tickets erst 2 Wochen vor der Abreise bekommen sollte und die dann auch von Ayusa. Außerdem steht dort auch nicht der Flug von Berlin nach Frankfurt drauf.

Also von Frankfurt aus fliege am 25.7. um 13:20 los und komm dann
8 1/2 h Stunden später in New York an. Das wäre dann 15:50 New Yorker Zeit. Und nach meinen 3 Tagen dort, flieg ich um 9:35 nach Atlanta, wo ich um 12:02 ankommen soll.

Klingt doch alles ganz akzeptabel. Ich schätze mal, ich werde dann so gegen 9 Uhr im Flieger von Berlin nach Frankfurt sitzen.

Ja das war’s auch schon wieder. Es sind nur noch unglaubliche 31 Tage 😀

Der 1. Abschied

Hey,

ja ich schon wieder 🙂 Heute war die Abschlussfeier der 10. Klassen an meiner Schule. Viel hat das auf dem ersten Blick nicht mit meinem Austauschjahr zu tun, aber für mich schon.

Die Feier an sich war nicht sonderlich spannend. Erst danach kam der komische bzw. traurige Part. Das Verabschieden. Da ich vermutlich fast keinen mehr aus meiner Klasse in den Sommerferien treffen werde, habe ich nochmal alle gedrückt. Es war seltsam und trauriger als ich gedacht hätte. Naja sagen wir es so, auch bei mir fielen ein paar Tränen und das hat mich selbst echt überrascht. Ich weiß auch nicht was mit mir los war.. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass es mich doch tatsächlich erwischt. Ich dachte eigentlich sogar immer, ich würde nicht mal weinen, wenn ich mich von meinen Eltern verabschieden werde. Wird wohl nichts. Ohmann ich kann es nicht glauben in nur 36 Tagen geht es los und meine zwei besten Freundinnen muss ich schon ca. 10 Tage vorher verabschieden.

Werde ich sie alle doll vermissen? Komische Frage und ich bin gespannt was für eine Antwort ich geben werde. Jetzt beginnt wohl das Warten auf den Abflug. Das klingt soooo komisch. Schon seit 2 Jahren rede ich über nicht anderes und jetzt geht es wirklich bald los. Es fühlt sich seltsam an, aber ich freu mich auch riesig 🙂

Vorbereitungstreffen

Hey,

ich bin jetzt schon 4 Stunden von meinem Vorbereitungstreffen zurück und dachte mir, ich könnte direkt mal davon berichten.
Also unser Programm für das Wochenende sah so aus:
Samstag
– Anreise und Check-In
– Präsentationen & Kennenlernen
Mittagessen
– Länder Workshops
– Zimmeraufteilung
Abendessen
– Abendprogramm

Sonntag
Frühstück (Check-Out)
– Programmregeln
– Grenzen der Anpassung
– Fotos und Spiele
Mittagessen
– Praktische Tipps
– Rollenspiele
– Auswertung und Abschluss

Ja ich denke das Programm an sich sagt schon einiges aus, wobei ich mir selber auch unter bestimmten Dingen bisschen was anderen vorgestellt habe. Also erzähl ich einfach mal einbisschen 🙂
Ich kam halt um 10 Uhr in der Jugendherberge in der Lehrter Straße (Berlin) an und zum Glück kannte ich schon ein paar vom Stip.-Tag, zu denen ich mich erstmal gesellen konnte. Ja der 1. Programmpunkt war dann nicht sonderlich spannend und auch das folgende Mittagessen war eher „gewöhnungsbedürftig“ 😉 Für die Länderworkshops wurden wir dann in Gruppen eingeteilt, halt nach Land sortiert. Während des Workshops hat man zusammen mit einem Ayusa-Mitarbeiter (in meinem Fall der Chef Martin Vogt) über die deutsche und Amerikanische Kultur geredet. Für mich war nicht viel Neues dabei, aber man bekam alles mal in einem anderen Blickwinkel zu sehen und somit auch einbisschen mehr Verständnis für bestimmtes Verhalten der Amerikaner.
Ja zur Zimmereinteilung: Ich war wie eigentlich fast jeder mit noch 3 weiteren in einem kleinem Zimmer (ganz typisch Jugenherberge-mäßig). Alle waren echt ganz nett. Mit Thalina habe ich mich sogar bis 1 Uhr nachts unterhalten, was echt ganz cool war. An dieser Stelle liebe Grüße an sie, falls sie das jemals lesen sollte und auch an Linda, die meinen Blog ja schon kennt 🙂
Das Abendessen war besser als das Mittagessen, aber trotzdem nicht gut. Das Abendprogramm entschädigte das dann einbisschen. Nach einem gemeinsamen Spaziergang bis zum Brandenburger Tor spaltete sich die Gruppe. Eine große Hälfte der Gruppe ist in den Keller zum Fußball gucken gegangen und der Rest (und ich) haben eine Game-Show gemacht. Also so á la Activity. War ganz lustig, auch wenn mein Team verloren hat 🙂 Um 10 Uhr gings dann in die Zimmer. Die Nacht war kurz und unbequem, aber wenigstens waren die Mädchen nett. Allgemein habe ich mich an diesem Tag mit sooo vielen Leuten unterhalten und ich konnten mir auch nur von ganz wenigen die Namen merken. Ich hab einfach enorm viele Leute kennengelernt und mich austauschen können über die Gastfamilien und so weiter, was echt toll war – eigentlich sogar das Beste 🙂
Der Sonntag begann dann eher unmotivert um ehrlich zu sein, besonders auch da der 1. Programmpunkt nicht sonderlich spannend oder kurz war. Also wenn ich eines gelernt habe, dann das ich keinen Alkohol trinken darf. Das wurde so oft wiederholt, das ich das Gefühl hatte das es die wichtigste Regel zu sein scheint. Der nächste Workshop war dann wieder bisschen spannender, besonders da man dabei gelernt hat, wie wichtig direkte Kommunikation mit den Gasteltern ist. Zu Fotos und Spiel. Naja, wir sind raus auf eine Wiese. Das Spiel ist wirklich schwer zu beschreiben, jedenfalls kam man sich unendlich dämlich dabei vor, war aber irgendwie trotzdem spaßig. Danach folgten Gruppenfotos. Auch die Praktischen Tipps im Anschluss waren nicht besonders neu für mich und eher unspannend. Der letzte Punkt war dann wieder ganz lustig. Meine Gruppe sollte die Situation vorspielen, wenn der Austauschschüler den Flieger verpasst. Leider musste ich den Austauschschüler spielen, weil kein anderer sich bereit erklärte. Und wie nicht anders erwartet habe ich mich total blamiert 🙂 Schauspiel ist einfach nicht mein Ding, aber so hab ich es wenigstens geschafft ein paar Leute zum Lachen zu bringen. Ich muss dazu sagen, andere Gruppen hatten deutlich mehr Lacher 🙂

Joa, das war’s eigentlich. Ich hab das Gefühl ich hab total viel vergessen, aber das Eintrag ist eh schon viel zu lang. Zusammenfassend war das Wochenende zwar schön und man hat wirklich viel über andere Austauschschüler ( und deren Gastfamilien) erfahren und viele kennengelernt, aber es war auch einfach viel dabei was ich schon wusste und dadurch eher naja langweilig war.

 

 

 

Meine Gastfamilie

Hey,

hier ist nun mein letzter Eintrag für heute. Irgendwie ist es seltsam gleich 3 Einträge an einem Tag zu schreiben, aber ich bin gerade so in Schreiblaune und außerdem wäre ein viel zu voller erster Eintrag auch blöd.

So zu meiner Gastfamilie:
Der Brief kam mehr als unerwartet und extrems früh. Meine Unterlagen waren gerade erst seit Januar diesen Jahres in den USA und schon am 16. Februar bekam ich meine Familie. Ja, es kann auch schnell gehen 🙂 Aufgeregt schaute ich mir die Unterlagen an, dazu gehörten einige Bilder, ein Brief meiner Gastfamilie, ein Blatt mit Informationen über meine Familie (Name, Adresse, Beruf, Hobbys etc.), meine Schule, meine Betreuerin   und mein Abflugdatum. Außerdem war ein Infoblatt und eine Art Magazin über Georgia dabei. Schwer zu erahnen, aber ja es geht für mich tatsächlich nach Georgia. 🙂 Genauer gesagt nach Macon, eine 90.000 Einwohner Stadt etwa 1,5 h entfernt von Atlanta. Eigentlich hatte ich eher mit Texas gerechnet,bin aber mit Georgia viel glücklicher.
Um ehrlich zu sein, entwickelte sich meine so schnell gekommene Aufregung in ein komisches Gefühl als ich zum 1. Mal das Bild meiner Gastfamilie betrachtete. Sie waren so gar nicht, dass was ich erwartet hatte. Zwei Gasteltern (Kyle und Lori) Mitte 40 mit einem Mops (Tibby). Wo sind die Gastgeschwister? Außerdem sahen meine Gasteltern irgendwie auch nicht so aus, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Besonders nicht mein Gastvater mit seinen langen braunen Locken. Ich tröstete mich damit, dass es auch enorme Vorteile hat ein Einzelkind zu sein und das meine Gasteltern und ich ja gemeinsame Interessen haben. Außerdem sieht das Haus in dem ich leben werden so verdammt cool aus und liegt direkt auf einem Golfplatz. Also wozu das mulmige Gefühl?
Jetzt im Nachhinein war es wirklich unnötig, denn meine Gasteltern sind super nett und lustig. Ein weiteres Plus : Sie hatten schon 3 Austauschschülerinnen.

Mittlerweile kenne ich meine Gastfamilie 4 Monate und ich könnte glücklicher nicht sein.
Wir haben regelmäßigen E-Mail Kontakt und ich hab bereits 3 Mal mit ihnen geskypt. Schon nach dem ersten Mal, wo ich nur mit Kyle geredet hab, waren meine Zweifel wie weggeblasen. Wir verstanden uns super, auch wenn mein Englisch manchmal echt grausam war, aber es ging. Beim 2. Mal lernte ich auch Lori kennen. Auch sie ist super. Meine Gastfamilie ist super. 🙂 Dafür muss ich Ayusa danken. Ich hätte nie gedacht, dass sie so schnell eine so tolle Familie für mich finden. Danke 🙂

Vorgestern habe ich sogar mit Franciska ihrer letzten Austauschschülerin geskypt, die gerade zu Besuch bei denen ist. Auch sie ist echt nett.

Ja, das war’s auch schon von meiner Familie. Für mich läuft jetzt der Countdown. Nur noch 42 Tage. Am 25.7 flieg ich. Außerdem ist am Wochenende mein Vorbereitungstreffen, von dem ich bestimmt berichten werde. 🙂

 

 

 

Vom Entschluss zum Stipendium

Hey,

Nachdem ich mich „entschlossen“ hatte, folgte ein recht unentschlossenes Jahr. Ständig fragte ich mich, ob ich denn selbstbewusst genug sei um in einem fremden Land neue Leute kennen zu lernen und in einer fremden Familie zu leben. Und natürlich liest und hört man auch von schlechten Erfahrungen, was mich natürlich nicht bestärkte. So schaute ich mir unzählige Videotagebücher auf Youtube an, las Blog, meldete mich in einem Forum für Austauschschüler an und nervte Familie und Freunde stundenlang.
Schluss endlich entschied ich mich wirklich für ein Jahr USA (natürlich kam trotzdem zwischenzeitlich immer wieder die Unsicherheit). Ich fing an mich über Organisationen schlau zu machen. Auch dazu nutzte ich das liebe Internet. Ayusa erweckte meine Aufmerksamkeit durch den Videoblog von Luca. Vielleicht sind ja auch andere schon mal darauf gestoßen. Außerdem ersteigerte ich mir das „Handbuch Fernweh“ (empfehlenswert, wenn auch nicht mehr ganz aktuell). Es war wirklich hilfreich bei der Suche nach der richtigen Organisation. Nach meinen eigenen Kriterien filterte ich meine Favoriten heraus. Darunter auch Ayusa. Ich entschloss mich für sie, wegen einem guten Bauchgefühl und dem preislich nicht allzu teuren New-York Programm.

Nach langem Warten konnte ich mich im Mai 2011 schließlich bewerben. Jedoch hatte ich mich aber erst mit einer normalen Kurzbewerbung beworben,wenig später und nach einigen Gesprächen mit Ayusa-Mitarbeitern bewarb ich mich dann doch für ein Leistungsstipendium. Das Ausfüllen der richtigen Application dauerte dann zwar einbisschen, war aber ertragbar. Und wieder folgte das Warten. An Halloween war dann endlich der Stipendientag. Er hat echt Spaß gemacht. Ich hab einige nette Leute kennengelernt. Das Auswahlgespräch, vor dem ich so Angst hatte, entpuppte sich als ein entspanntes Gespräch und der SLEP-Test war dann teilweise doch schwieriger als gedacht, aber ich hab ihn bestanden.

Im Dezember bekam ich den Brief. Ich hab ein Stipendium bekommen!!! 🙂
Ich hab mich echt RIESIG gefreut. Und dann fing das Warten auf die Gastfamilie an…

Die Idee zum Auslandsjahr

Hey,

ja, mein 1. Eintrag sollte wohl die wichtigste Frage beantworten: Wie kommt man auf die Idee ein Auslandsjahr zu machen?

Schwierige Frage. Ich selber frag mich oft: Wieso um alles in der Welt möchte ich mich 10 Monate von allem Geliebten und Gewohnten verabschieden? Eigentlich habe ich eine ganze Menge Antworten darauf, aber wenn ich daran denke, dass ich schon nächsten Monat im Flieger sitze, kommen mir die Gründe schon fast lächerlich vor.

Aber erstmal von vorne:
Die Idee zum Auslandsjahr kam schon im Frühjahr 2010. Ganz genau weiß ich allerdings auch nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin. Aufjedenfall fand ich es schon immer interessant wie das Leben so in den Staaten wohl ist. Ich mein bei den ganzen High-School-Filmen fragt man sich schon einmal, wie es in echt so ist. Nach Gesprächen mit einem Freund meines Vaters, der auch für eine gewisse Zeit drüben gelebt hat, wuchs das Fernweh in mir und ich fing an mich zu erkundigen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nicht besonder schlau daraus wurde. Glücklichweise haben zwei Ehemalige von einer anderen Organisation in meiner Klasse wenig später über ihrer Auslandsjahr berichtet und Fyler verteilt. Dann gabs für mich kein halten mehr. Ich wollte weg.
Meine Gründe:

1. Die USA. Erst später hab ich über andere Länder nachgedacht, doch da hatte ich mich schon entschieden. Ich möchte einfach hinter die Fassade der USA schauen. Ich möchte mir selbst ein Bild davon machen, wie die amerikanische Kultur ist. Ich möchte eine amerikanische High School besuchen und den School Spirit spüren. Ich möchte bei einem großen Thanksgiving Dinner dabei sein. Ich möchte wissen ob wirklich alles so weit von einander entfernt ist. Ich könnte stundenlang hier sitzen und erklären was mich an diesem Land so reizt, aber ich denke es ist verständlich was ich meine.

2. Das Abenteuer. Ums kurz zu machen: Mein Leben hier betrachte ich als nicht sonderlich spannend und das Auslandsjahr bietet mir die Möglichkeit etwas ganz neues und spannendes kennenzulernen.

3. Die Sprache. Englisch ist schon ziemlich cool, wobei das kein großer Grund war. Ich muss aber sagen, dass sich mein Englisch enorm verbessert hat, seit der Entschluss eines Auslandsjahr steht.

4. Deutschland. Klingt jetzt komisch, aber es ist für mich ein großer Faktor. Ich kann es gar nicht abwarten, bis ich den Amis alles über mein Land erzählen kann und mögliche Vorurteile vielleicht sogar abbauen zu können.

Auch die Liste könnte ich weiter führen, aber ich denke es reicht für’s erste.

 

 

 

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